„Ritter Winzig“ in deutsch/russisch von Andreas Völlinger und Franziska Kalch, erschienen bei bi:libri

Der Grafensohn Ferdinand hat ein Problem: er ist einfach winzig. So winzig, dass er als Kind beim Versteckspielen in einen Stiefel klettern konnte. Und so winzig, dass er, als er zum Ritter geschlagen wird, nicht einmal auf einem Pony reiten kann, sondern nur auf einer Ziege. Auf der Ziege Flora. „Ritter Winzig“ sagten die Leute spottend. Das machte Ferdinand immer wieder traurig.

Eines Tages wird die Grafenschaft Finkenfusel von den Bauern gewarnt: ein wilder Riese treibe sein Unheil im Land und zerstöre Häuser und Landschaften. Grund genug für die sechs Söhne der Grafschaft, auf ihre Rösser zu steigen und zu kämpfen – und Grund genug für Ferdinand, mit Flora tapfer in den Kampf zu ziehen. Nach einer verheerenden Niederlage für die Brüder Ferdinands nutzt der kleine Ritter die Gelegenheit und klettert unbemerkt in das Ohr des Riesen. Als dieser plötzlich eine Stimme hört – Ferdinands Stimme – fühlt er sich von allen guten Geistern verlassen und der Kampf nimmt eine erstaunliche Wende…

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Mit Makeln hat jeder Mensch zu tun – und gerade für Kinder ist es oft nicht leicht, mit den eigenen Schwächen umzugehen. Doch dieses Buch macht kleinen, tapferen Alltagshelden Mut, vermeintliche Makel als Stärken wahrzunehmen – und ist dabei noch schön und bunt illustriert. Ob groß, klein, dick oder dünn: auf in den Kampf – mit „Ritter Winzig“!

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